Geschichte

 

Die Geschichte des Seilspringens (Rope-Skipping) ist nicht vollständig bekannt.
Vermutlich wurde es im 17. Jahrhundert durch holländische Auswanderer nach Amerika exportiert. Dort überlebte es, wie in Europa, als Kinderspiel auf Schulhöfen und Straßen.

2001 gründete Ulrike Botsch, Übungsleiterin beim SV Poltringen eine Rope-Skipping Gruppe. Der Spaß verbreitete sich schnell und es kamen immer mehr Kinder und Jugendliche zum Rope-Skipping.

Durch zahlreiche Auftritte bekannt geworden, Europa-Park, Skyline Park, Bundesliga Volleyballspiel beim TV ROTTENBURG wurde aus einer kleinen Gruppe inzwischen eine über 20 köpfige Showgruppe.

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Sprungformen

Die Sprungformen im Rope Skipping lassen sich grob in die folgenden drei Kategorien einteilen.

Single Rope

Beim Single Rope hat jeder einzelne Springer ein einzelnes Speed Rope, Short- Long Handle oder ein Beaded Rope. Außer dem normalen, beidbeinigem Sprung (easy jump) sind Mehrfachdurchschläge und eine große Zahl verschiedener Tricksprünge möglich.

Wheel

Beim Wheel bilden mehrere Springer eine Kette, indem sie je einen Griff ihres Beaded Ropes an den linken und rechten Nachbarn weitergeben. Im Springen lassen sich dann Tricks wie Drehungen oder Platzwechsel realisieren.

Double Dutch

Beim Double Dutch schlagen zwei gegenüberstehende Schwinger zwei Seile in Gegenrichtung. In der Mitte können ein oder mehrere Springer verschiedene Tricks und Stunts ausführen.

Show

Mehrere Springer vollführen verschiedene Sprungvarianten zu Musik.



 

Seiltypen

Im Rope Skipping gibt es hauptsächlich drei Seiltypen, die jeweils für bestimmte Sprungformen gedacht sind.

Speed Rope
Speedseil

Das Speed Rope besteht im Gegensatz zu den traditionellen Hanfseilen aus Kunststoff-Vollmaterial. An beiden Enden ist das Kunststoffseil durch einen Hohlgriff geführt. Dadurch kann sich das Seil leichter drehen und man kann das Seil schneller und mit weniger Kraftaufwand kreisen lassen. Dieses Seil wird hauptsächlich für den Freestyle und teilweise für die Speeddisziplinen verwendet. Für sehr schnelle Sprünge, wie es der Wettkampf erfordert, werden oft Draht- und Stahlseile benutzt. Hier gibt es auch schnellere Varianten des Stahlseils, die beispielsweise Griffe mit Kugellager haben.

Long Handle
Long Handle

Dieses Seil hat längere Griffe, die das Springen von sehr schweren Sprüngen erleichtern.
Für Fortgeschrittene Springer geeignet.

Beaded Rope (Wheelseil)
Beaded Rope

Beim Beaded Rope sind Kunststoffröllchen auf einer Nylonschnur aufgefädelt. Dadurch hat das Seil, im Vergleich zum Speed Rope, eine stabilere Flugbahn und ist daher besonders gut für akrobatische Sprünge geeignet. Für Showauftritte ist das Beaded Rope wegen des speziellen Effekts ebenfalls besonders geeignet.

Long Rope
Schwungseil

Der Begriff Long Rope bezeichnet gewobene Seile, wie Bergsteigerseile, von etwa 1 cm Durchmesser. Meist werden sie paarweise mit einer Länge von drei bis fünf Metern für den Double Dutch verwendet. Außerdem wird dieser Seiltyp als Langseil benutzt, bei dem zwei Schwinger ein einzelnes Schwungseil schwingen.




Wettkämpfe

Im Rope Skipping gibt es sowohl Einzel- als auch Mannschaftswettkämpfe. Die Einzelwettkämpfe bestehen sowohl international als auch in Deutschland aus drei Speed-Disziplinen und einem Freestyle. An Mannschaftswettkämpfen müssen mindestens vier bis sechs Springer teilnehmen, sie beinhalten sowohl Speed-Disziplinen als auch Freestyle-Disziplinen

Freestyle

Als Freestyle bezeichnet man eine Kür bezeichnet, die auf Musik gesprungen wird. Jeder Springer oder jede Mannschaft stellt dabei eine individuelle Folge von Sprüngen zusammen. üblicherweise darf die Vorführung maximal eine Dauer von 75 Sekunden haben. Ein Kampfgericht bewertet sowohl die Schwierigkeit (Level) der einzelnen Sprünge als auch die Kreativität der Zusammenstellung sowie die technische Ausführung (Krea). Dabei unterscheidet man im Level zwischen 0 und 4 (5).
Freestyle gibt es sowohl im Single Rope als auch im Double Dutch.

Speed Disziplinen

In Speed-Disziplinen geht es darum, in einer vorgegebenen Zeit eine möglichst große Zahl eines ebenfalls vorgegebenen Sprungs zu springen. Die Anzahl der Sprünge wird dabei von einem Kampfgericht gezählt. Auch im Double Dutch gibt es Speed Disziplinen. Hier ist das Prinzip ähnlich, wobei hier Springer-Schwinger-Wechsel durchgeführt werden müssen.




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